StartseiteJubiläum 1983-2013Die Jubiläumsfeier




Am Freitag, den 25.10.13 um 13.00 Uhr fand im Brakula-Saal die Jubiläumsfeier statt.

Über 150 Gäste füllten den Saal und überbrachten Glückwünsche und Geschenke.

Beide Redner, der Bezirksamtleiter Herr Ritzenhoff und der Referatsleiter für Kulturprojekte aus der Kulturbehörde Herr Frömming, drückten ihre Anerkennung und Wertschätzung für die langjährigen und vielfältigen Aktivitäten des Stadtteilarchivs Bramfeld aus.

Bezirksamtsleiter Herr Ritzenhoff -



Sie versicherten, dass sie sich auch in Zukunft für die Finanzierung der Einrichtung im Rahmen ihrer Möglichkeiten einsetzen werden.

Referatsleiter Herr Frömming -


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Ein Überraschungsgeschenk: - Das Bramfelder Wappen


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Würdigung von Ulrike Hoppe -


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Präsentation des Mehrgenerationenprojektes
Seit 2007 treffen sich Grundschuklassen und Senioren und tauschen sich über Kindheit früher und heute aus.
Vor kurzem fand der 22. Projektdurchgang statt. Diesmal mit der 3b der Grundschule Fahrenkrön in Bramfeld. Kinder und Senioren dieses Durchganges zeigten in vier kleinen Szenen, was sie zusammen gemacht haben.

Eine Geschichtswerkstatt ist kein Theaterprojekt. Die persönliche Begegnung zwischen den Generationen lässt sich nicht einfach wiederholen und aufführen, dennoch wurde diese Präsentation gewagt.

Draußenspielzeug -


Jutta mit einem Trudelreifen in der Hand:
"Wir haben früher hauptsächlich draußen gespielt. Wie z. B. mit Kreisel und Peitsche und diesem Trudelreifen, der in Hamburg Tüddelband heißt. Man treibt ihn mit dem Stock an und versucht ihn möglichst lange laufen zu lassen bevor er umfällt.
Ich fand besonders toll, dass die Kinder so viel Spaß hatten und mich nach den Treffen umarmt und gesagt haben: Jutta, warum kommst Du nicht nächste Woche wieder? Ihr könntet immer kommen!"

Spielzeug -


Karl mit dem Metallbaukasten:
"Mit den Bauteilen eines Metallbaukastens konnte man fast alle Geräte bauen, die damals in meine "Vorstellung" passten: Autos, Kräne, Trecker, Lokomotiven.
Ein Spielzeug, bei dem nicht schon alles fertig ist!

Meiner Phantasie waren keine Grenzen gesetzt und die Kinder heute entwickeln genauso viel Phantasie. Man muss sich bloß Zeit für sie nehmen und sie anregen!"

Basteln -


Günter mit einem Papiermodellhaus:
"Als Kind habe ich gern Schiffsmodelle aus Karton gebastelt. Im Projekt bauen wir ein Haus, das in Bramfeld bekannt ist: Brakula.
Die Kinder lernen möglichst genau zu arbeiten, Fingerfertigkeiten wie: Ausschneiden, Biegen, Ausrichten, Verkleben und wie man mit einfachen Mitteln Spaß haben kann. Das Ergebnis ist dieses Haus mit seinen Bauherren."

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Margund mit einem Foto auf dem Granatsplitter zu sehen sind:
"Im Projekt geht es nicht nur um heitere Dinge. Es wird auch über Kriegserlebnisse gesprochen. Für uns Kinder war das damals gar nicht so schlimm.
Wir haben z. B. die hell glänzenden Granatsplitter gesammelt und in der Schule getauscht wie Oblaten. Diese auf dem Foto sind schon verrostet, aber wir hatten ja immer Nachschub."

Alltagsgegenstände -


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Else mit Leibchen und Strapse:
"Mädchen und Jungen trugen im Winter Leibchen, an die Strumpfbänder genäht wurden, mit denen dicke lange Schafwollstrümpfe festgehalten wurden. Die Strümpfe kratzten fürchterlich. Heute haben wir natürlich Strumpfhosen, die Beine und Po ganz bedecken und auch nicht mehr kratzen. Die Kinder amüsieren sich immer sehr darüber."

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Ursula mit dem Stopfpilz:
"Dieser hölzerne Pilz wird zum Stopfen von Löchern z.B. in Strümpfen verwendet. Der Strumpf wird über den Pilz gezogen, so dass die zu stopfende Stelle glatt auf der Pilzoberfläche liegt. Während die eine Hand den Pilzstiel umfasst, kann die andere Hand mit dem Stopfen beginnen. - Heute kauft man einfach neue Strümpfe.

Die verschiedenen Themen dieses Projektes waren bestens geeignet, eine Brücke zu schlagen von der Großelterngeneration zur Enkelgeneration. Wir konnten feststellen, dass es in beiden Generationen glückliche Kindheiten gibt.
Gemeinsam haben wir gespielt, gesungen, gebastelt, Geschichten gehört und Bilder betrachtet. Ein ganz starkes Gemeinschaftserlebnis! Ein großes Dankeschön an alle!"

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Siegfried Hoppe hat viele Stadtteilereignisse filmisch festgehalten, aber auch die Arbeit des Stadtteilarchivs dokumentiert. Zusammen mit Greta Rambatz und Ulrike Hoppe hat er aus dem Filmmaterial von vielen Jahren einen lebendigen Film über das Archiv zusammengestellt.

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Viele Gäste nutzten gern die Möglichkeit für schöne Gespräche oder um sich auf den verschiedenen Ausstellungstafeln über die Arbeit des Archiv zu informieren. Während auf der großen Leinwand Fotos aus den letzten Jahren durchliefen und sich so mancher wiedererkannte, erfreuten sich alle am leckeren Buffet vom Cafe Sommerliebe.

Herzlichen Dank an alle für dieses gelungene Fest!

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